PVS-Alternative: Warum immer mehr Ärzte selbst abrechnen
Jahrzehntelang war die privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) die einzige praktikable Lösung für Ärzte, die keine eigene Abrechnungsabteilung betreiben wollten. Das hat sich geändert.
Was leistet eine PVS — und was kostet sie?
Eine privatärztliche Verrechnungsstelle übernimmt die Rechnungserstellung nach GOÄ, den Versand an Patienten sowie das Mahnwesen. Im Gegenzug erhält sie eine Provision von in der Regel 2 bis 6 % des Abrechnungsbetrags.
Bei einem monatlichen Privatumsatz von 15.000 € bedeutet das Kosten zwischen 300 und 900 € pro Monat — also 3.600 bis 10.800 € jährlich. Für Leistungen, die heute eine moderne Software weitgehend automatisiert übernimmt.
Wann lohnt sich eine PVS noch?
Eine PVS kann sinnvoll sein, wenn:
- Die Praxis sehr hohe Abrechnungsvolumina mit komplexen Spezialleistungen hat
- Der Arzt keine Zeit für die Abrechnung aufwenden kann oder möchte
- Bereits eine langjährige, persönliche Beziehung zur PVS besteht
- Keine Bereitschaft besteht, sich mit digitalen Werkzeugen zu befassen
In allen anderen Fällen ist die Frage berechtigt: Warum zahle ich Provision auf meinen eigenen Umsatz?
Was bedeutet Selbstabrechnung heute?
Selbstabrechnung bedeutet nicht mehr, dass Arzt und Familie am Wochenende Rechnungen kuvertieren — so wie es Dr. Kampouridis, Mitgründer von Medinvoice®, vor 15 Jahren noch tat. Moderne Software übernimmt:
- GOÄ-konforme Rechnungserstellung auf Knopfdruck
- Digitalen Versand per E-Mail oder postalisch per Brief
- Automatisches Mahnwesen mit konfigurierbaren Fristen
- Bankabgleich und Zahlungsverfolgung
- Patientenportal für Rückfragen und Dokumentenupload
Der direkte Kostenvergleich
Bei einem monatlichen Privatumsatz von 10.000 € zahlen Praxen:
- PVS (3 % Provision): ~300 €/Monat = 3.600 €/Jahr
- Medinvoice® Basic: 79 €/Monat = 948 €/Jahr
Die Ersparnis beträgt bei diesem Beispiel über 2.600 € pro Jahr — bei gleichem oder besserem Leistungsumfang.
Berechnen Sie Ihre persönliche Ersparnis mit dem Kostenvergleich auf der Startseite.
Kostenvergleich ansehen →Wechsel von der PVS: Was ist zu beachten?
Der Wechsel von einer PVS zu Medinvoice® ist in der Regel unkompliziert. Wichtig ist:
- Prüfen Sie die Kündigungsfristen Ihres PVS-Vertrags (meist 3–6 Monate)
- Exportieren Sie Ihre Patientenstammdaten aus dem bisherigen System
- Informieren Sie Ihre Patienten über die neue Abrechnungsweise
- Richten Sie Medinvoice® parallel ein, bevor Sie kündigen
Unser Onboarding-Support begleitet Sie durch den gesamten Wechselprozess.